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Da war der Ritterschlag wieder hin …

In meinem Beitrag von gestern: “Anonymer Ritterschlag für Merkel” habe ich noch darüber gewundert warum russische Hacker der Kanzlerin in der Ukrainekrise viel Vertrauen schenken. Tja, und heute ist das Vertrauen der Hacker dann mal wieder weg. Eine ziemlich frische Meldung aus russischen (Anonymous) Hackerkreisen.

So wie es aussieht haben sie Dokumente bekommen, die einen nicht offiziellen Deal zwischen der Kanzlerin und Poroschenko nachweisen sollen. Dabei geht es um den Kauf von mehreren Millionen Tonnen Stahl aus ukrainischen Lagern zu einem Preis der über dem Marktpreis liegt. Man kann das wohl als Geschenk an die Ukraine verstehen? Was sagen eigentlich andere Stahlhändler dazu? Außerdem geht es um die Raketenabwehr (Thema beim NATO-Treffen in Wales) und Unterstützung für Polens Landwirtschaft in der EU.

 

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Merkwürdig ist, dass die von russischen Hackern veröffentlichten eingescannten Schreiben scheinbar keinen Posteingangsstempel aus den polnischen und ukrainischen Behörden aufweisen. Wenn die Schreiben echt sind, ist ein Leck im Kanzleramt nicht auszuschließen. Da der Inhalt mit einem angeblichen Stahlgeschäft ziemlich speziell ist, ist die Echtheit auch nicht auszuschließen. Wer denkt sich sowas oberflächlich gesehen Langweiliges aus? Sollte das Kanzleramt offizielle Schreiben einscannen und per E-Mail versenden, sind natürlich auch bei den Absendern und Empfängern elektronische Schwachstellen möglich.

Das Video dazu findet Ihr hier:

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