2019, Blog, Kenya

Internet in Kenya

Die Unterwasserverbindung in Kenia wurde erstmals während der Koalitionsregierung von H.E. Mwai Kibaki und Raila Odinga im Jahr 2010 unter dem Programm Vision 2030 gestartet.

Die Verbreitung ist gewachsen und die Nutzung mit der Zeit erschwinglicher geworden. Es ist jetzt einfacher für Hausbesitzer sich Internetdienste in ihre Häuser für sehr niedrige Kosten zu holen, als es während der Einwahlverbindungen möglich war. In der Vergangenheit war die Internetverbindung im Haus eine Reserve für einige wenige Kenyaner, die extrem wohlhabend waren.

In Kenia gibt es etwa drei große Unternehmen, die Glasfaser-Internetanschlussdienste oder vergleichbare Technologien für Haushalte und Büros anbieten:

1. Wananchi online mit ihrem zuku TV & fibre
2. Safaricom mit seinem Livebox-Angebot
3. Jambo Telkom faiba

ZUKU FIBER

Zuku Fiber bietet Internet über Power over Ethernet (POE) an. Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit dem kenianischen Strom- und Beleuchtungsunternehmen KPLC eingegangen, um zu ermöglichen, ihre Glasfaserleitungen unterhalb der bereits bestehenden Stromleitungen zu betreiben, was es einfacher gemacht hat, eine weite Verbreitung und einfache Abdeckung rund um Nairobi zu erreichen. Für Zuku war Nairobi die Vorzeigestadt. Die Verbreitung im Land läuft schleppender.

Dieser Internetzugang ist die am häufigsten verwendete Option in Kenia, da sie die billigste, schnellste und zuverlässigste ist.
Sie bieten unbegrenztes Internet für etwa 10 Euro pro Monat für 5 Mbpsm plus eine sehr geringe einmalige Verbindungsgebühr.
Für ca. 12 Euro erhalten Kunden 5 Mbps Internet, eine kostenlose zuku digital TV Set-Top-Box für Signal und Voip-Telefon im Monat.
Diese Lösung wird hauptsächlich zu Hause und in kleinen Büros verwendet.

SAFARICOM

Safaricom musste Gräben in und um Nairobi ausheben, um ihre Glasfaserkabel zu verlegen. Um ihre Dienstleistungen für Privatanwender anbieten zu können, kommen sie auf den zweiten Platz in Bezug auf Preise und Kosten. Ihr billigstes Paket kostet etwa 29 Euro pro Monat. Ein weiteres Angebot ist die safaricom livebox, wo sie eine digitale TV-Set-Top-Box für das Fernsehen anbieten, aber mit den Möglichkeiten des Internetzugangs für Privatanwender. Fernsehen und Internet aber nur gegen weitere Zahlungen in diesem Modell. Die Live-Box kostet ca. 100 Euro für Kauf und Installation. Für die Nutzung müssen die Kunden Internet-Bundles wie gewohnt für die Nutzung von Mobiltelefonen kaufen.

JAMBO TELEKOM FAIBA

Dabei handelt es sich im Rahmen der Telekom Kenya-Plattform um eine Kooperation, die zunächst eine staatliche Initiative war, später aber privatisiert wurde. Ihre Glasfaserkabel verlaufen unter der Oberfläche und mussten ähnlich wie Safaricom erstmal Gräben ausheben, um ihre Kabel zu verlegen.

Sie bieten die teuersten Optionen auf dem Markt. Unerschwinglich für Privatanwender und kleine Unternehmen, da ihre niedrigsten Kosten pro Monat etwa 50 Euro umfassen. Auch ihr Marktanteil ist am geringsten.
Sie bieten zusätzlich ZTE 4G Router zum Verkauf für kleine Büro- oder Heimanschlüsse an, aber dennoch sind ihre Kosten höher als bei jedem anderen auf dem Markt.

 

Die Kosten sind jedoch in Relation zum Einkommen in Kenya zu betrachten. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 150 €. Ein gutet Job bringt auch 300 bis 400 €. Mobiles Internet ist aufgrund dessen immer noch weiter verbreitet, da günstiger.

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