2013, Blog

Kaum Neuigkeiten an der Hackingfront

Momentan gibt es wenig Informationen von der Hackingfront. Große neue Angriffe oder Ziele gab es aktuell nicht. Die wohl interessanteste Nachricht ist, dass der sehr erfolgreiche, aber wirklich gefährliche Stuxnet-Wurm nicht nur iranische Industrieanlagen infiltriert hat, sondern auch ein Atomkraftwerk in Russland, wie aktuell herausgekommen ist. Das macht die Angelegenheit natürlich noch gefährlicher.

Dann gibt es noch die Pläne ein rein deutsches Internet zu schaffen. Ja, das geht. Ja, das ist aus Spionagegründen sinnvoll (in beide Richtungen). Nein, die Telekom wird dazu nicht in der Lage sein, weil sie andere Partner benötigt. Und wenn wir uns KabelDeutschland angucken und die Übernahmepläne durch Vodafone, dann die Übernahmepläne von Vodafone durch AT&T, dann sitzt die NSA doch wieder im Boot. Ein sinnloses Spiel, wenn die Kommunikationskonzerne nicht zu 100% in deutscher Hand sind. Und zwar ALLE. Außerdem würden einige Internetdienste dann auch nicht funktionieren und der Kunde würde sich aus diesem speziellen Netz verabschieden.

Der britische Geheimdienst GCHQ hatte, wie berichtet, die belgische Belgacom ausspioniert. So unter Freunden. Dafür nutzten sie manipulierte LinkedIn-Profile. Auch eine Möglichkeit soziale Netzwerke einzusetzen.

Dann noch eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Die jungen Leute verabschieden sich von Facebook. Die schlechte Nachricht: Sie nutzen immer lieber Messenger-Dienste wie WhatsApp.

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