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Safebrowsing in Firefox schickt Google Dein Surfverhalten

Schon gewusst? Der Browser Mozilla Firefox hat eine Safebrowsingfunktion die den Nutzer vor Malware und Phishing schützen soll. Erstmal schön. Der Nachteil? Die Daten für das sichere Surfen holt Firefox sich jedes Mal beim Besuchen einer Webseite von Google. Im besten Fall findet nur ein Abgleich mit einer regelmäßig von Google heruntergeladenen aktualisierten Datenbank statt. Firefox baut jedoch regelmäßig Verbindungen zu Google auf und hinterlässt damit die eigene IP auf Googles Servern. Damit besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass bspw. ein Fingerabdruck vom Browser und Mehr hinterlassen wird, womit man noch mehr Daten offenbart. Wer das mal testen will, sollte mal sein Surfverhalten mit Wireshark eine Weile mitlesen. Sehr aufschlussreich! Die SafeBrowsing-Webdomains habe ich in meiner Blockliste aufgenommen und sperre diese in meinen Netzwerken, weil auf Firefox noch nicht wirklich ganz verzichtet werden kann. Google geht das Surfverhalten meiner Nutzer und mein Eigenes nämlich nichts an.

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