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TOR – Nutzer können zu 81% deanonymisiert werden

Hallöle! Ich war ein paar Tage beschäftigt. Mit Urlaub, vier Staffeln “Game of Thrones” streamen und zu versuchen ein günstiges Ticket für Family und Co. zu erhaschen für die re:publica 2015. Aber denkste! Jetzt gibt es da nur noch teure Tickets. Nicht mal Tagestickets. Das Geld wird dann wohl eher für ein Kurzurlaub in Südeuropa genutzt werden müssen.

Kommen wir aber zu einem meiner Lieblingsthemen: TOR. Das Tor-Netzwerk, jedem von Euch bekannt, ist eine Möglichkeit seinen Internettraffic zu verschleiern. Wird genutzt von Terroristen 😉 und Dissidenten und freiheitsliebenden Menschen, sowie Journalisten. Ich persönlich empfehle es seit einigen Jahren nicht mehr und halte es auch für nicht sehr sicher.

Nicht wirklich überrascht war ich deshalb über die Meldung, dass Forscher es geschafft haben wollen über 80% der TOR-Nutzer in einer Testumgebung zu deanonymisieren. Wenn man mal kurz ein paar Texte in freier Selbstbestimmung lesen will, dann kann man das sicher mit TOR erledigen. Eine tiefgreifendere Nutzung  (Banking,Revolutionsplanung,etc.) ist jedoch nicht sehr ratsam. Unbekannte oder heisse Webseiten sollte man darüber auch nicht ansurfen, da die Manipulationsmöglichkeiten von Webseiten eine Identifikation ermöglichen. Amerikanische Dienste finanzieren das Projekt ja immerhin auch und haben schon öfter innerhalb des Netzwerkes Nutzer identifiziert.

TOR ist weiterhin tot.

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